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VIP Gold Mitgliedschaft

Grundgebühr pro Monat (Einzelperson)
50 Euro
  / Monat
  • Kumulativer Beitrag zur Förderung regionaler Vereine
  • Kostenübernahme für ärztliche Konsultationen
  • Erstattungen für Medizinisches Cannabis
  • Zugang zu Premiumsorten ohne Wartezeit
  • Vorrangige Reservierungsrechte bei späterer Abgabe
  • Beitrag zum Aufbau einer Community Plattform
  • Unterstützung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Exklusiver Zugang für Vorverkauf & Veranstaltungen
  • Mitwirkung bei Entscheidungsfindung der Vereine
  • Öffentliche Nennung als Mitglied (falls gewünscht)
  • Gratis Merchandise & Cannabis Zubehör (Growbox)

VIP Gold Mitgliedschaft

Grundgebühr pro Jahr (Einzelperson)
500 Euro
  / Jahr
  • Kumulativer Beitrag zur Förderung regionaler Vereine
  • Kostenübernahme für ärztliche Konsultationen
  • Erstattungen für Medizinisches Cannabis
  • Zugang zu Premiumsorten ohne Wartezeit
  • Vorrangige Reservierungsrechte bei späterer Abgabe
  • Beitrag zum Aufbau einer Community Plattform
  • Unterstützung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Exklusiver Zugang für Vorverkauf & Veranstaltungen
  • Mitwirkung bei Entscheidungsfindung der Vereine
  • Öffentliche Nennung als Mitglied (falls gewünscht)
  • Gratis Merchandise & Cannabis Zubehör (Growbox)
100 € Rabatt

Kumulativer Beitrag zur Förderung regionaler Vereine
Der Dachverband der Anbauvereine leistet einen kumulativen finanziellen Beitrag zur Unterstützung und Förderung regionaler gemeinnütziger Vereine und Projekte. Durch die Zusammenarbeit und Bündelung der Ressourcen der einzelnen Anbauvereine kann der Dachverband größere Beiträge zur regionalen Entwicklung leisten.

Kostenübernahme für ärztliche Konsultationen
Der Dachverband übernimmt die Kosten für ärztliche Konsultationen für 5 VIP-Mitglieder pro Monat bereits vor der vollständigen Legalisierung von Cannabis. Voraussetzung ist eine aktive Mitgliedschaft von mind. 3 Monaten und eine Medizinische Indikation für eine Erkrankung, die mit Medizinischen Cannabis behandelt werden kann.

Erstattungen für Medizinisches Cannabis
Der Verband übernimmt die Kosten für medizinisches Cannabis für bis zu 5 VIP-Mitglieder pro Monat, die Cannabis aufgrund ärztlicher Verordnung bisher selbst bezahlt haben. Für die Kostenerstattung müssen eine Kopie des BTM-Rezepts und die Quittung der jeweiligen Apotheke des aktuellen Monats vorgelegt werden. Die Mitgliedschaft muss mindestens eine Latenzzeit von 3 Monaten aufweisen.

Zugang zu Premiumsorten ohne Wartezeit
Der Cannabis-Anbauverein bietet VIP-Mitgliedern exklusiven Zugang zu Premiumsorten ohne Wartezeit. Diese ausgewählten Sorten zeichnen sich durch höchste Qualität und einzigartige Aromen aus. Nach Gesetzesänderung und Anbauphase können VIP-Mitglieder direkt von diesem besonderen Vorteil profitieren. Standard-Mitglieder haben nach einer Mitgliedschaft von mindestens 6 Monaten ebenfalls Zugang zu unseren Premiumsorten (je nach Verfügbarkeit, wobei VIP-Mitglieder bevorzugt werden). 

Vorrangige Reservierungsrechte bei späterer Abgabe
Die Mitglieder des Dachverbandes und seiner angeschlossenen Vereine erhalten vorrangige Reservierungsrechte für den späteren Erwerb von Cannabisprodukten, sobald der Anbauverein legalisiert ist und Produkte abgeben darf.

Beitrag zum Aufbau einer Community-Plattform
Der Dachverband entwickelt eine Community-Plattform, auf der Mitglieder sich vernetzen, Informationen austauschen und sich über die Entwicklungen im Bereich Cannabis austauschen können.

Unterstützung bei der Schaffung von Arbeitsplätzen
Die Mitglieder des Dachverband tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen auf regionaler Ebene bei, indem er die Anbauvereine und ihre Mitarbeiter unterstützt und fördert.

Exklusiver Zugang für Vorverkauf & Veranstaltungen
Die Mitglieder des Dachverbandes und der angeschlossenen Vereine erhalten exklusiven Zugang zum Vorverkauf von Cannabisprodukten und zu Veranstaltungen, die vom Dachverband oder seinen Vereinen organisiert werden.

Mitwirkung bei der Entscheidungsfindung der regionalen Vereine
Die Mitglieder des Dachverbandes haben die Möglichkeit, aktiv an der Entscheidungsfindung und der Gestaltung der Aktivitäten der angeschlossenen Vereine mitzuwirken.

Öffentliche Nennung als Mitglied (falls gewünscht)
Mitglieder des Dachverbandes haben die Option, öffentlich als Teil des Dachverbandes oder eines seiner Vereine genannt zu werden, wenn sie dies wünschen und ihr Einverständnis geben.

Gratis Merchandise & Cannabis-Zubehör
Als zusätzlichen Anreiz für die Mitgliedschaft erhalten die Mitglieder  kostenloses Merchandise und Cannabis-Zubehör, wie beispielsweise eine Growbox zum eigenen Anbau. Voraussetzung ist eine aktive Mitgliedschaft von mind. 3 Monaten.

VIP Mitgliedschaft Organisationen

Grundgebühr pro Monat
500 Euro
  / Monat
  • Kumulativer Beitrag zur Förderung regionaler Vereine
  • Interne Corporate Social Responsibility (CSR) Initiative
  • Förderung von Arbeitsplätzen im Cannabissektor
  • Option zum Ausschöpfen von Netzwerkmöglichkeiten
  • Ausstellen von Rechnungen mit ausgewiesener Mwst.
  • Öffentliche Nennung als Mitglied (falls gewünscht)
  • Nutzung als Marktforschungsinstrument
  • Steigerung des Mitarbeiterengagements
  • Exklusiver Zugang für Veranstaltungen
  • Bildung und Wissenstransfer

VIP Mitgliedschaft Organisationen

Grundgebühr pro Jahr
5.000 Euro
  / Jahr
  • Kumulativer Beitrag zur Förderung regionaler Vereine
  • Interne Corporate Social Responsibility (CSR) Initiative
  • Förderung von Arbeitsplätzen im Cannabissektor
  • Option zum Ausschöpfen von Netzwerkmöglichkeiten
  • Ausstellen von Rechnungen mit ausgewiesener Mwst.
  • Öffentliche Nennung als Mitglied (falls gewünscht)
  • Nutzung als Marktforschungsinstrument
  • Steigerung des Mitarbeiterengagements
  • Exklusiver Zugang für Veranstaltungen
  • Bildung und Wissenstransfer
1000 € Rabatt

Interne Corporate Social Responsibility Initiative
Organisationen, die einen Beitrag für Anbauvereine leisten, zeigen ihre interne Corporate Social Responsibility (CSR) und ihr Engagement für soziale und gesellschaftliche Belange. Durch ihre Unterstützung tragen sie zur nachhaltigen Entwicklung der Cannabisbranche und der Gesellschaft als Ganzes bei.

Förderung von Arbeitsplätzen im Cannabissektor
Die Beiträge der Organisationen ermöglichen es den Anbauvereinen, Arbeitsplätze im Cannabissektor zu schaffen und somit zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit beizutragen. Dies fördert die wirtschaftliche Stabilität und unterstützt die lokale Gemeinschaft.

Option zum Ausschöpfen von Netzwerkmöglichkeiten
Die Beiträge eröffnen den Anbauvereinen und den unterstützenden Organisationen die Möglichkeit, von einem erweiterten Netzwerk zu profitieren. Dies kann sich in Form von neuen Geschäftsmöglichkeiten, Partnerschaften oder Kooperationen ausdrücken.

Ausstellen von Rechnungen mit ausgewiesener MwSt.
Die Organisationen können ihre Beiträge als Ausgaben verbuchen und erhalten von den Anbauvereinen Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer (MwSt.). Dies ermöglicht den Organisationen einen steuerlichen Vorteil in Ihrer Bilanz.

Öffentliche Nennung als Mitglied (falls gewünscht)
Die unterstützenden Organisationen haben die Möglichkeit, öffentlich als Mitglieder der Anbauvereine genannt zu werden, wenn sie dies wünschen. Dies kann als Marketinginstrument dienen und das Image der Organisation stärken.

Nutzung als Marktforschungsinstrument
Die Beiträge können von den Anbauvereinen für Marktforschungszwecke genutzt werden. Dies ermöglicht den Organisationen, Einblicke in den Cannabissektor zu erhalten und ihre eigenen Geschäftsstrategien entsprechend anzupassen.

Steigerung des Mitarbeiterengagements
Die Mitarbeitenden der unterstützenden Organisationen können sich durch die Unterstützung von Anbauvereinen und sozialen Projekten stärker mit ihrer eigenen Firma identifizieren. Dies kann das Mitarbeiterengagement und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen.

Exklusiver Zugang für Veranstaltungen
Die Organisationen erhalten exklusiven Zugang zu Veranstaltungen, die von den Anbauvereinen oder dem Dachverband organisiert werden. Dies bietet die Möglichkeit zum Networking und zum Austausch von Informationen.

Bildung und Wissenstransfer
Die Beiträge fließen auch in Bildungsinitiativen und den Wissenstransfer innerhalb der Cannabisbranche. So können die Anbauvereine Schulungen, Workshops oder Bildungsveranstaltungen durchführen und dadurch das Know-how der Branche insgesamt verbessern.

Durch die Beiträge der Organisationen wird eine Win-Win-Situation geschaffen: Die Anbauvereine erhalten finanzielle Unterstützung, um ihre Ziele zu erreichen, während die unterstützenden Organisationen von den Vorteilen einer CSR-Initiative, einem erweiterten Netzwerk und dem Zugang zu exklusiven Veranstaltungen profitieren. Zudem wird der Bildungs- und Wissenstransfer innerhalb der Cannabisbranche gefördert.

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Erfahrung

Bereits seit 2017 Erfahrung mit Cannabis als Medizin

Kooperationen

Wir kooperieren bereits seit Jahren mit vielen Herstellern

Seriosität

Unsere Marke überzeugt durch ein positives Cannabis-Image

Community

Unsere Community besteht aus +40.000 Cannabisfreunden

Notwendige Schritte für Anbauvereine

1. Rechtliche Einrichtung und Verwaltung

  • Gründung des Vereins, Anpassung der Satzung an das neue Cannabisgesetz und Eintragung ins Vereinsregister
  • Aktualisierung der Verwaltung und Organisation des Vereins, einschließlich Jahresberichten und Buchhaltung
  • Beantragung oder Überprüfung der Erlaubnis für den gemeinschaftlichen Anbau und Weitergabe von Cannabis gemäß den neuen gesetzlichen Vorgaben

2. Finanzplanung und Fundraising

  • Überprüfung und Anpassung der detaillierten Budgetplanung
  • Planung von Fundraising-Aktivitäten im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben

3. Mitgliedschaft und Gemeinschaftsengagement

  • Überarbeitung der Strategie zur Mitgliederakquisition und -bindung, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben zum Schutz Minderjähriger
  • Planung von Aktivitäten zur Förderung des Gemeinschaftsengagements

4. Standortwahl, Vorbereitung und Verwaltung

  • Überprüfung der Auswahl und Vorbereitung der Anbauflächen im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben
  • Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor unbefugtem Zugriff und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
  • Überprüfung und Aktualisierung der Pflege und Instandhaltung der Anbauflächen

5. Anbau- und Erntemanagement

  • Überprüfung der Auswahl der Cannabis-Sorten, Anbauplanung, Beschaffung und Verwaltung der notwendigen Ressourcen
  • Anpassung der Überwachung des Anbaus und der Ernte an die gesetzlichen Vorgaben
  • Aktualisierung der Planung und Dokumentation der angebauten und weitergegebenen Mengen Cannabis gemäß den gesetzlichen Vorgaben

6. Verkauf und Marketing

  • Überprüfung und Anpassung der Strategieentwicklung für den Verkauf der Produkte
  • Überarbeitung der Durchführung von Marketingaktivitäten im Hinblick auf die gesetzlichen Vorgaben

7. Bildung und Weiterbildung

  • Anpassung und Durchführung von Bildungs- und Schulungsprogrammen, einschließlich Schulungen zum neuen Cannabisgesetz
  • Ernennung und Schulung eines Präventionsbeauftragten im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben

8. Partnerschaften und Zusammenarbeit

  • Überprüfung und Anpassung der Partnerschaften und Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern

9. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

  • Überprüfung und Implementierung von nachhaltigen Praktiken und Bildungsarbeit zu Umweltthemen im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben

10. Innovation und Entwicklung

  • Kontinuierliche Verbesserung und Anpassung der Vereinsaktivitäten, Exploration neuer Ideen und Technologien, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben

11. Konfliktmanagement und Krisenintervention

  • Überprüfung und Anpassung der Mechanismen zur Konflikt- und Krisenbewältigung
  • Erstellung eines Gesundheits- und Jugendschutzkonzepts im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben
  • Überprüfung und Anpassung der Unterstützung und Beratung für Mitglieder in schwierigen Situationen

Diese Partner vertrauen auf uns

Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir mit Ärzten, Herstellern, Händlern und Apotheken zusammen.

Kalkulation eines Cannabis Anbauvereins

Der Aufbau eines Cannabis-Anbauvereins gemäß dem Cannabis-Gesetzes erfordert eine umfassende Kalkulation und Budgetierung, um die Kosten für die Gründung und den Betrieb zu bewältigen. Die wesentlichen Kostenpunkte erstrecken sich von der Vereinsgründung und der Eintragung in das Vereinsregister über die rechtliche Beratung bis hin zu den Gebühren für die Erlaubnis zum Cannabis-Anbau. Ein Budgetplan ist unerlässlich, um die Finanzen effizient zu verwalten und langfristig erfolgreich zu sein. Fundraising-Kosten und Marketingaufwendungen sind notwendig, um Mitglieder zu akquirieren und eine starke Community zu bilden. Die Kosten für Community-Veranstaltungen tragen zur Förderung des Gemeinschaftsengagements und des sozialen Zusammenhalts bei. Zusätzlich fallen Kosten für Saatgut und Ressourcen an, die für den Anbau benötigt werden, sowie für die Überwachung und Pflege der Pflanzen.

Die Personalkosten spielen eine entscheidende Rolle, da der Verein ein Team von Gärtnern, Verwaltern, Verkäufern, Buchhaltern, Beratern, Systemadministratoren, Präventionsbeauftragten und Security-Mitarbeitern beschäftigen kann. Darüber hinaus sind die Kosten für die Anbauflächen, den Umbau der Anbauflächen und die Sicherheitsmaßnahmen von großer Bedeutung, um den Anbau zu ermöglichen und zu schützen. Weitere Ausgaben beinhalten Versicherung, Verpackung und Etikettierung, sowie IT-Technik und Wasserkosten, insbesondere bei Nutzung von Hydroponik-Systemen. Genehmigungen und Lizenzen sowie Compliance und Regulierung sind wichtige Faktoren, um die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten und rechtlich abgesichert zu sein. Zudem sollten die Qualitätskontrolle und Laborprüfung nicht vernachlässigt werden.

Es wichtig, zu beachten, dass die im PDF genannten Kosten eine grobe Richtlinie darstellen und je nach Standortgröße, regionalen Gegebenheiten und erforderlichen Umbaumaßnahmen variieren können. Insbesondere die Anfangsinvestitionen, wie beispielsweise für den Umbau der Anbauflächen und die Anschaffung von Equipment, können erheblich sein und sollten sorgfältig geplant und berücksichtigt werden. In der Regel kann man davon ausgehen, dass für den Aufbau eines Cannabis-Anbauvereins mit einer Anbaufläche von etwa 500 Quadratmetern und den genannten Kostenpunkten insgesamt etwa 190.000 € benötigt werden. Wobei die monatlichen Fixkosten bis zu 80.000 € betragen könnten. Der Gesamtumsatz bei 500 Mitgliedern, die eine monatliche Mitgliedsgebühr von 50 € entrichten und Cannabis zu einem Preis von 10 € pro Gramm kaufen, beträgt also 75.000 € pro Monat, womit die Gemeinnützigkeit des Vereins gegeben wäre.

Insgesamt erfordert die Kalkulation eines Cannabis-Anbauvereins eine strategische Planung und Berücksichtigung verschiedener Kostenaspekte. Ein transparentes Budget und ein effizientes Management sind entscheidend, um langfristigen Erfolg und nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. 

Der Hintergrund

Die Bundesregierung hat einen bahnbrechenden Schritt in Richtung der Cannabisregulierung in Deutschland gemacht, indem sie Pläne zum Inkrafttreten des Cannabisgesetzes vorgestellt hat. Das vorgesehene Gesetz, dessen Eckpunkte am 24. März 2023 offengelegt wurden, zielt darauf ab, den privaten Anbau von Cannabis für den persönlichen Gebrauch bei Erwachsenen zu erlauben. Dieses revolutionäre Gesetz sieht außerdem den gemeinschaftlichen, nicht gewerblichen Anbau von Cannabis in sogenannten Anbauvereinigungen vor. Das Ziel dieser neuen Gesetzgebung ist es, die Kontrolle über den Cannabismarkt zu erlangen und den illegalen Handel einzudämmen. Darüber hinaus soll durch eine Regulierung und Überwachung des Marktes die Qualität und Sicherheit des Produkts für die Verbraucher gewährleistet werden. Gleichzeitig sollen durch gezielte Aufklärung die Risiken und Nebenwirkungen des Cannabiskonsums deutlich gemacht werden.

Das neue Modell sieht dabei eine zweigleisige Strategie vor. Die erste Säule konzentriert sich auf den kontrollierten Verkauf von Genusscannabis an Erwachsene durch lizenzierte nicht-kommerzielle Abgabestellen für Mitglieder sog. „Anbauvereinigungen“. Durch diese kontrollierte Abgabe soll sowohl der Jugendschutz gestärkt als auch eine qualitativ sichere und kontrollierte Versorgung mit Cannabis sichergestellt werden. Darüber hinaus soll der Staat durch die Erhebung von Steuern auf die Cannabisprodukte von diesem Markt profitieren.

Die zweite Säule beinhaltet die Kommerzialisierung dieser Anbauvereinigungen, sodass Gewinne erwirtschaftet werden können. Ebenfalls bietet es den Verbrauchern die Möglichkeit, ihr eigenes Cannabis anzubauen und dabei von einem gemeinschaftlichen und organisierten Rahmen zu profitieren. Dadurch sollen individuelle Präferenzen besser bedient und gleichzeitig ein verantwortungsvoller und aufgeklärter Umgang mit der Substanz gefördert werden. Dieses vorausschauende und fortschrittliche Gesetz birgt jedoch auch Herausforderungen. Besonders Anbauvereinigungen sehen sich mit finanziellen Hürden und organisatorischen Fragestellungen konfrontiert. Der Bedarf an geeigneten Räumlichkeiten, technischem Equipment, qualifiziertem Personal und ausreichender Finanzierung stellt eine hohe Anfangsinvestition dar. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass passende Rahmenbedingungen und Unterstützungsmaßnahmen geschaffen werden, um diesen neu entstehenden Sektor erfolgreich zu etablieren und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis zu fördern.

Das Problem

Die Gründung und der Betrieb von Anbauvereinen, die sich auf den Anbau von spezialisierten Pflanzen wie Cannabis konzentrieren, stehen vor erheblichen Herausforderungen. Insbesondere das Thema der Finanzierung ist ein kritischer Aspekt, der intensive Überlegungen erfordert. Diese Vereinigungen benötigen erhebliche Anfangsinvestitionen, um die geeignete Anbauausrüstung zu beschaffen, geeignete Räumlichkeiten für den Anbau einzurichten, in Geschäftsentwicklung zu investieren, um die besten Anbaumethoden und Qualitätssicherung zu ermitteln. Dies ist alles nötig, bevor überhaupt produktiv gewirtschaftet werden kann, um Einnahmen zu generieren, damit sich die Anbauvereinigung selbst tragen kann.

Hinzu kommen die laufenden Betriebskosten. Diese umfassen die Wartung von Anlagen, die Bezahlung des Personals, Versicherungen und die Einhaltung von regulatorischen Vorgaben. All dies muss finanziert werden, und das stellt  große Herausforderungen dar.
Noch komplexer wird es durch die Struktur als gemeinnütziger Verein. Somit dürfen keine Gewinne erzielt werden, was den Zugang zu traditionellen Finanzierungsmöglichkeiten versperrt. Daher sind diese Vereine auf Spenden, Mitgliedsbeiträge und mögliche staatliche Zuschüsse angewiesen, die unvorhersehbar und möglicherweise nicht ausreichend sein können.

Die Suche nach Unterstützern, Sponsoren und Fördermitgliedern, die bereit sind, diese Kosten zu übernehmen, ist eine Herausforderung. Besonders, da der Gesetzesentwurf der Bundesregierung verbietet, öffentlich für die Sache zu werben. Die Bundesregierung verlangt zudem, dass eine umfassende Kontrolle über den gesamten Prozess vom Anbau bis zur Ausgabe von Cannabis gewährleistet wird. Zudem soll ein Konzept vorgelegt werden, das den Jugendschutz gewährleistet und den Missbrauch von Cannabis verhindert. Diese Anforderungen sind aufwendig und erfordern vorab zusätzliche Investitionen in Bereiche wie Sicherheit, Ausbildung und Qualitätskontrolle.

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Unsere Lösung dazu

Die aktuellen gesetzlichen Anforderungen in Deutschland stellen jeden Verein vor besondere Herausforderungen. Wir sind uns den Schwierigkeiten bewusst, die mit dem Anbau und der Vermarktung von Cannabis in einer Weise verbunden sind, die im Einklang mit den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen steht.  Unsere Arbeit bei Cannabis Ärzte ist ausschließlich auf die Bedürfnisse und Ziele unserer Mitglieder ausgerichtet. 

Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgen wir aktuelle verschiedene Ansätze. Dazu gehören vorab die Einrichtung von Fördermitgliedschaften, die Suche nach Spenden und Sponsoren, der Aufbau von Partnerschaften mit anderen Organisationen, die Beantragung öffentlicher Zuschüsse und Stipendien und die Durchführung von Crowdfunding-Kampagnen. Diese Ansätze helfen uns dabei, die benötigten finanziellen Ressourcen zu generieren und dabei gleichzeitig auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Sponsoren einzugehen. Auf diese Weise können wir uns darauf konzentrieren, das klare Ziel der Legalisierung von Cannabis in Deutschland zu erreichen und regionale Anbauvereinigungen zu schaffen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir trotz dieser Herausforderungen zuversichtlich sind, dass wir mit der richtigen Planung, einer klaren Vision und engagierten Unterstützern diese Hürden überwinden und zusammen erfolgreiche Anbauvereine betreiben können. Wir sind fest entschlossen, uns diesen Herausforderungen zu stellen und die nötigen Schritte zu unternehmen, um die Vereine zum Erfolg zu führen.

Häufige Fragen

Die Vorbereitung zur Gründung von Vereinen im Vorfeld mit der geplanten Gesetzesänderung sind von strategischer Bedeutung. Es ermöglicht uns, eine solide Basis zu schaffen, Beziehungen zu Schlüsselakteuren aufzubauen, fundiertes Wissen und Expertise zu sammeln und eine aktive Gemeinschaft von Unterstützern zu mobilisieren. All dies wird uns bei der erfolgreichen Umsetzung unserer Ziele helfen, sobald die Gesetze geändert sind.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie uns unterstützen können. Sie können Mitglied werden, uns finanziell unterstützen oder sich an unseren Aktivitäten beteiligen. Als Fördermitglied profitieren Sie von exklusiven Vorteilen, wie z.B. Rabatten auf unsere Produkte und Dienstleistungen, Zugang zu exklusiven Veranstaltungen und Informationen.

Wir arbeiten an verschiedenen Lösungsansätzen, um die Finanzierung zu sichern. Ein Weg ist, eine Vorfinanzierung durch Fördermitgliedschaften, Sponsoring und Partnerschaften zu erhalten. Darüber hinaus wollen wir ein umfassendes Fundraising-Programm einrichten und schließlich auch medizinisches Cannabis verkaufen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Sobald die Gesetzesänderung in Kraft tritt, planen wir, unser Angebot an Dienstleistungen auszubauen und Cannabis für Freizeitzwecke zu produzieren und innerhalb unserer regionaler Vereine zu verkaufen. Dabei werden wir weiterhin unsere Mission verfolgen, Patienten den Zugang zu qualitativ hochwertigem medizinischem Cannabis zu erleichtern.

Als Gold VIP Mitglied erhalten Sie eine Vielzahl von Vorteilen. Dazu gehören exklusive Rabatte auf unsere Produkte und Dienstleistungen, bevorzugter Zugang zu unseren Veranstaltungen, regelmäßige Updates über unsere Fortschritte und die Möglichkeit, an exklusiven Meetings und Diskussionen teilzunehmen. Darüber gibt es nach jährliche Danksagungs-Geschenke wie Growboxen und weiteres Zubehör.

Obwohl unsere Mission einen gemeinnützigen Charakter hat, arbeiten wir als wirtschaftliches Einzelunternehmen. Dies ermöglicht es uns, uns voll und ganz auf unsere Arbeit zu konzentrieren und unsere Energie für die Legalisierung von Cannabis zu nutzen. Eine Anerkennung als gemeinnütziger Verein wäre, nach unseren Rücksprachen mit Experten, derzeit nicht möglich, solange wir unser erklärtes Ziel der Legalisierung von Cannabis in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen. 

Da wir derzeit noch als wirtschaftliches Einzelunternehmen und nicht als gemeinnütziger Verein registriert sind, können Beiträge nicht als Spenden abgesetzt werden. Allerdings sind sie als Betriebsausgaben für Unternehmen der Cannabisbranche absetzbar.

Wir sehen die Zusammenarbeit mit kommerziellen Unternehmen als wesentlichen Bestandteil unserer Strategie. Diese Partnerschaften ermöglichen uns, die notwendigen Ressourcen für unsere Arbeit zu generieren und unsere Reichweite zu erweitern. Gleichzeitig ermöglichen sie den Unternehmen, sich in einem wachsenden Markt zu positionieren und ihre soziale Verantwortung zu stärken.

Updates zur Legalisierung

Stand: 16. August 2023

Das Bundeskabinett hat die Legalisierung von Cannabis zum privaten Gebrauch befürwortet. Gemäß dem am Mittwoch verabschiedeten Gesetzentwurf dürfen Erwachsene ab 18 Jahren bis zu 25 Gramm Cannabis besitzen, ohne rechtliche Konsequenzen zu befürchten. Der Kauf soll über lizenzierte Cannabis-Clubs erfolgen, und der Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen zu Hause wird erlaubt sein.

Es gibt allerdings klare Regulierungen: Diese Clubs benötigen eine offizielle Erlaubnis und dürfen nicht mehr als 500 Mitglieder zählen. Ein Mitglied darf täglich maximal 25 Gramm und monatlich bis zu 50 Gramm erwerben. Junge Erwachsene zwischen 18 und 21 Jahren dürfen monatlich nur 30 Gramm kaufen. Zudem darf der THC-Gehalt des Cannabis für diese Altersgruppe 10 Prozent nicht überschreiten. Lauterbach begründete dies damit, dass Cannabis dem noch sich entwickelnden Gehirn schaden könne. Des Weiteren ist Werbung und Sponsoring für Cannabis und die Clubs untersagt. In den Clubs selbst darf Cannabis nicht konsumiert werden. Dies ist lediglich in einem Mindestabstand von 200 Metern erlaubt, was auch für Schulen, Jugendeinrichtungen, Spielplätze und öffentliche Sportstätten gilt.

Stand: August 2023

Aktuell ist Cannabis in Deutschland laut Betäubungsmittelgesetz (BtMG) als „nicht verkehrsfähig“ eingestuft. Somit ist jeglicher Besitz von Cannabis und Cannabisprodukten (Haschisch, Marihuana) mit einem hohen THC-Anteil illegal. Einzige Ausnahme ist die Verschreibung von Medizinischem Cannabis auf BTM-Rezepten für schwerkranke Patienten.

Doch die Bundesregierung plant Cannabis zum 01.01.2024 zu legalisieren.

Mehr Informationen vom Gesundheitsminister Karl Lauterbach finden Sie hier:
https://www.youtube.com/shorts/CRUG652SYFI

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